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Unterrichtseinheit
Kirchengeschichte
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Kirchengeschichte Paulus
Ursprünglich Pharisäer und Schriftgelehrter • Bekehrung vor Damaskus • Apostel • Missionsreisen nach Kleinasien, Griechenland etc. • als Märtyrer in Rom (ca. 62 n. Chr.) hingerichtet Apostelkonzil (ca. 48 n.Chr.) Lösung des Konflikts zwischen Juden- und Heidenchristen Christenverfolgung Gründe für die Christenverfolgung -
Als Minderheit werden die Christen bei wirtschaftlichen und politischen Schwierigkeiten zu Sündenböcken gemacht. -
Aus Unkenntnis entstehen Misstrauen und Missverständnisse. -
Das Christentum stört die römische Götterverehrung, die dazu dient, die Götter gnädig zu stimmen und das Funktionieren der Ordnung zu gewährleisten. -
Die römische Religion bzw. der Kaiserkult als Einheitsband des Staates werden durch das Beharren der Christen auf das 1.Gebot beeinträchtigt. Weg zur Staatskirche -
Konstantin d. Große - Toleranzedikt (313 n.Chr.): Christentum wird zur erlaubten Religion neben anderen Religionen -
Theodosius d. Große - Staatskirche (391 n.Chr.): Christentum wird zur einzig erlaubten Religion im römischen Reich Germanenmission -
um 180 n.Chr.: römisch-christliche Gemeinde in Trier und Köln -
um 360 n.Chr. Wulfilas Bibelübersetzung ins Gotische -
um 497 n.Chr. Frankenkönig Chlodwig -
ab Ende des 6. Jhdts. iroschottische Mission auf Festland -
ab Ende des 7. Jhdts. angelsächsische Germanenmission (Bonifatius) Mönchtum -
Eremitentum: ab 3. Jhdt. Rückzug einzelner Christen in die Einsamkeit; Vollkommenheit durch Askese wird angestrebt -
Klostergründungen: ab 6. Jhdt. im Abendland Gemeinschaften; Benedikt v. Nursia 529 (Leitspruch der Klosterregel: "Ora et labora"); Mönchsgelübde: Armut, Keuschheit, Gehorsam -
Bedeutung: Klöster als geistliche Zentren für Bildung und Kultur, als Sozialstationen, medizinischen Versorgungszentren, landwirtschaftliche und handwerkliche Großbetriebe |