Grundwissen für Schüler

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Grundwissen Biologie Klasse 6

 

Unterrichtseinheit Wechselwarme Wirbeltiere

 

Inhalt:

Was man als Sechstklässler wissen sollte.

  • Kennzeichen
  • Saurier
  • Gleichwarm-Wechselwarm
  • Befruchtung
  • Eier
  • Horn
  • Stromlinienform
  • Erdgeschichte

 

Wechselwarme Wirbeltiere

Kennzeichen der Fische

FischFische leben im Wasser. Sie besitzen einen stromlinienförmigen Körper, der von Knochenschuppen geschützt wird. Flossen ermöglichen die Fortbewegung, eine Schwimmblase das Schweben im Wasser. Sie atmen mit Kiemen. Ein Seitenlinienorgan dient der Orientierung. Die Befruchtung erfolgt außerhalb des Körpers. Fische sind wechselwarm.

 
Kennzeichen der Amphibien

Amphibien werden auch als Lurche bezeichnet. Sie stehen in vielen
Merkmalen Goldkrötezwischen wasserlebenden Fischen und landlebenden
Wirbeltieren. Häufig leben die Jungtiere im Wasser und atmen mit Kiemen. Mit der Entwicklung der Larven zum erwachsenen Lurch ist ein Gestaltwandel, die Metamorphose verbunden. Die dünne Haut trägt keine Hornschicht und trocknet daher leicht aus. Schleimdrüsen halten die Körperoberfläche feucht.
Amphibien sind wechselwarm. Sie überwintern in Winterstarre.

 
Kennzeichen der Reptilien

Reptilien sind an das Landleben angepasst. Ihr Körper ist von
LandschildkröteHornschuppen bedeckt und so gut vor dem Austrocknen geschützt. Kriechtiere atmen über Lungen. Die Befruchtung erfolgt im Inneren des Körpers. Die pergamentartigen Eier werden in den Boden abgelegt und durch die Sonnenwärme ausgebrütet. Die ausschlüpfenden Jungtiere ähneln den Eltern und sind sofort selbständig.
Reptilien sind wechselwarm und überwintern in Winterstarre.

 
Saurier

Tyrannosaurus rexSaurier sind Reptilien, die vor allem im Erdmittelalter die Erde besiedelten. Dinosaurier entwickelten sich zu den größten Landwirbeltieren aller Zeiten. Flugsaurier eroberten die Luft, Fischsaurier gingen vom Leben auf dem Land wieder zum Wasserleben über.

 
Gleichwarm-Wechselwarm

Gleichwarme Tiere, wie Säugetiere und Vögel, können in ihrem Körper genügend Wärme erzeugen, um ihre Körpertemperatur etwa gleich hoch zu halten. Wechselwarme Tiere, wie Fische, Amphibien und Reptilien, können das nicht. Ihre Körpertemperatur schwankt daher stark mit der Temperatur der Umgebung.

 
Befruchtung

Darunter versteht man die Verschmelzung der Zellkerne von Spermium und Eizelle.

  • innere Befruchtung:
    Die Spermien treffen zur Befruchtung im Körper des weiblichen Tiere auf die Eizellen.

  • äußere Befruchtung:
    bei den meisten Wassertieren werden die Keimzellen bei der Paarung in das umgebende Wasser abgeben. Dort treffen Spermien und Eizellen aufeinander und deren Zellkerne verschmelzen.

 
EierAufbau von einem Ei

Das Ei ist eine Fortpflanzungseinheit, die bei vielen Tierarten vorkommt. Es besteht aus einer (meist befruchteten) Eizelle, einem Nahrungsvorrat, dem Dotter und einer schützenden Hülle. Im Ei vollzieht sich ein Teil der Entwicklung des Tieres.

 
Horn

Hornsubstanz, auch Keratin genannt, findet sich bei vielen Wirbeltieren. Es ist ein wasserabweisendes, festes, biegsames aber auch leichtes Material und wird als vielseitiger Werkstoff im Körper eingesetzt: Haare der Säugetiere, Federn der Vögel, Hautschuppen der Reptilien. Auch Krallen, Hufe, Fingernägel und Vogelschnäbel bestehen aus Horn.

 
Stromlinienform

Die Stromlinienform (Tropfenform) tritt in der Natur häufig auf, wenn aufgrund einer schnellen Fortbewegung eine Gestalt mit geringem Widerstand gefragt ist. Dadurch wird der Energieverbrauch für die Fortbewegung des Tieres gering gehalten. Beispiele sind: Fische und andere Wassertiere, Vögel und deren Flügelquerschnitte.

 
Erdgeschichte

Die ältesten Lebewesen sind wahrscheinlich Bakterien und einfache Einzeller.
Aus ihnen gingen vielzellige Pflanzen, z.B. Algen und einfach gebaute Tiere hervor.
Fossilien der ersten Wirbeltiere finden sich in den Ablagerungen der Urmeere.
Alle Wirbeltiere entwickelten sich aus Fischen. lteste Fische sind kieferlose Fische und Panzerfische. Sie entwickelten sich weiter zu Knorpelfischen und Lungenfischen. Quastenflosser und Urlurch bilden den Übergang zu den Amphibien. Aus den Lurchen gingen die Reptilien hervor, die damit in ihrer Entwicklung vom Wasser unabhängig wurden. Im Erdmittelalter erscheinen erste Eier legende Ursäugetiere und Urvögel. Haar-und Federkleid deuten auf eine gleichmäßige Körpertemperatur hin. In der Erdneuzeit konnten sich die Säugetiere und Vögel zu einer großen Formenvielfalt entwickeln. Erst sehr spät, vor wenigen Millionen Jahren, betrat der Mensch die Bühne der Erdgeschichte.


     
 

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